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Beisetzungen im FriedWald können individuell gestaltet werden – so, wie es sich der Verstorbene gewünscht hat oder die Angehörigen es sich vorstellen.

Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume, ich bin in Euch und geh’ durch Eure Träume.
Michelangelo (1475 - 1564), italienischer Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter

Nach der Überführung des Verstorbenen gilt es, mit FriedWald einen Termin für die Beisetzung zu vereinbaren. Auch der Kontakt zu einem Pfarrer oder Trauerredner kann gesucht werden. Pfarrer und Trauerredner möchten im individuellen Gespräch mit den Angehörigen die Persönlichkeit des Verstorbenen erfassen und in der Trauerrede beschreiben.

Gestaltung der Beisetzung im FriedWald

Am Tag der Beisetzung empfängt der FriedWald-Förster die Trauergesellschaft auf dem FriedWald-Parkplatz. Die Urne wird vom Förster oder dem zuständigen Bestattungsunternehmen mitgebracht und kann entweder vom FriedWald-Förster oder den Angehörigen zum Baumgrab getragen werden. Der Ablauf wird in der Regel bei der Begrüßung im FriedWald abgestimmt, kann aber selbstverständlich auch im Vorfeld besprochen werden. Sind alle Trauergäste eingetroffen, begleitet der FriedWald-Förster diese in den Wald.

Viele Beisetzungen im FriedWald beginnen am Andachtsplatz. Dieser zentrale Ort des Gedenkens und Erinnerns, der mit einem Holzkreuz und Sitzgelegenheiten ausgestattet ist, ist gerade für ältere Menschen oder große Trauergesellschaften geeignet. Natürlich ist es auch möglich, die Trauerfeier direkt am Baumgrab beginnen zu lassen.

Die Gestaltung der Beisetzungszeremonie bleibt den Wünschen der Verstorbenen und ihrer Angehörigen weitgehend überlassen. Christlich begleitete Beisetzungen sind im FriedWald ebenso üblich wie Bestattungen ohne geistlichen Beistand. Angehörige, die eine Begleitung durch einen Pfarrer oder Priester wünschen, sollten mit der Kirchengemeinde des Verstorbenen in Kontakt treten. Möglich ist auch die Wahl eines Trauerredners. Auch die Angehörigen oder Freunde können das Halten der Trauerrede übernehmen.

Individuelle Möglichkeiten

Neben der Trauerrede gibt es viele weitere Möglichkeiten, die Beisetzung im FriedWald zu gestalten. Für viele Menschen ist eine musikalische Begleitung während der Beisetzung tröstlich. Diese kann instrumental, gesungen oder vom Band erfolgen.
Die Weitergabe eines Steines aus dem heimischen Garten, der anschließend mit in die Graböffnung gegeben werden kann, symbolisiert die Verbundenheit der Trauergesellschaft mit dem Verstorbenen. Sind Kinder bei der Beisetzung anwesend, können diese selbst gemalte Bilder oder Blumen und Blätter, die sie im Wald gesammelt haben, mit ins Grab geben.

Trost kann auch die Atmosphäre des Waldes spenden: das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Blätter im Wind oder das Knacken der Äste. Viele Menschen besinnen sich während der Trauerfeier auf diese Geräusche der Natur.

So individuell und natürlich wie die Beisetzung ist auch das Baumgrab. Im FriedWald gleicht kein Grab dem anderen. Von der jungen Esche über die schlanke, hochgewachsene Buche bis hin zur knorrigen und verzweigten Eiche – der Baum wird zur ganz persönlichen letzten Ruhestätte, auf die eine Namenstafel aufmerksam macht.

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